Vincent Hoyer

Vincent Hoyer
Vincent Hoyer, geb. 22.07.1989 Sportart: Langstreckenlauf Lebensmotto:
„Alles ist möglich, man muss es nur wollen!"
Vincent Hoyer
Erfolge
  • Mehrfacher Landesmeister über verschiedene Distanzen
  • Sieger Oberelbe-Marathon (Halbmarathon) - 2016
  • Stadtlaufsieger in Chemnitz über 10 km - 2016
  • Sieger Nachtlauf Leipzig - 2015 und 2016
  • 2. Platz Erfurter Silvesterlauf 2015
  • Sieger SportScheck Stadtlaufserie 2016
  • 5. Platz Riva Del Garda Half Marathon 2016 (1:07:55 h)

Woher kommt die Leidenschaft fürs Laufen? Wie/warum hast Du angefangen? War der Anfang einfach?
Ich habe erst mit zehn Jahren die Leidenschaft fürs Tennis entdeckt. Manch einer sagt dass ich relativ spät angefangen habe, jedoch habe ich bis heute die Liebe zum Sport beibehalten und freue mich jeden Tag auf den Platz zu gehen und diese kleine gelbe Filtzkugel übers Netz zu feuern. Ich bin damals durch meinen Papa ans Tennis gelangt, und natürlich ist kein Anfang leicht, aber wenn man hart arbeitet und diszipliniert ist dann bekommt man alles hin.

Was empfiehlst Du Einsteigern?
Langsam zu beginnen. Ein (Lauf-)Anfänger kann mehr falsch und kaputt machen, wenn er zu ambitioniert mit dem Laufen beginnt. Zwei Laufeinheiten in der Woche reichen am Anfang aus, dabei jeweils nur kurze Strecken. Daneben empfiehlt sich ein angeleitetes Kräftigungstraining für die Muskulatur im ganzen Körper, am besten durch einen Trainer oder Physiotherapeuten.

Wie sieht Dein Training aus?
Ich laufe fünf bis zehn Einheiten in der Woche, je nach Verfassung und aktuellem Ziel. Zusätzlich gibt es zwei Kräftigungseinheiten.

Hast Du ein spezielles Workout?
Nein, ich versuche abwechslungsreich zu trainieren, um neue Reize für den Körper zu setzen.

Welcher Wettkampf ist dir am stärksten in Erinnerung geblieben und warum?
Tja, leider bleiben einem doch auch schlechte Wettkämpfe in Erinnerung. Ein Tiefpunkt war bei mir der Start beim Oberelbemarathon 2014. Ich hatte während des Laufes sehr starke Probleme mit meinem Diabetes, so dass es der härteste Wettkampf für mich war. Seitdem habe ich mich nicht mehr an einen Marathon heran getraut.

Wie motivierst Du Dich fürs Training in schwächeren Phasen und wie überwindest Du den "inneren Schweinehund"?
Ich denke daran, dass es mir nach dem Laufen körperlich und psychisch besser gehen wird. Außerdem verbinde ich mit dem Laufen eine unheimliche Freude, dir mir beim Zuhause bleiben entgehen würde. Natürlich gibt es auch bei mir Phasen, in denen der „innere Schweinehund“ obsiegt. Solche Momente kommen aber nicht häufig vor.

Ich habe festgestellt, dass die pflanzlichen Wirkstoffe der Produkte mir bei meiner Regeneration nach Wettkämpfen und harten Trainingseinheiten helfen. Aber auch im Alltag bin ich begeistert von der Wirkung und den Einsatzmöglichkeiten. Kakao mit Guarana gemischt ergibt ein sehr leckeres Getränk, das es mit jedem Kaffee aufnehmen kann und dabei seine aufmunternde Wirkung auch nach Stunden nicht verliert. Die pflanzlichen Proteine von Raab Vitalfood kann ich sowohl zum Backen, in Smoothies, aber auch gut in Suppen und Aufläufen verwenden.
Vincent Hoyer (Langstreckenläufer)

Bei wenig Zeit – welches Workout zum Nachmachen kannst Du empfehlen?
Kurz und knackig geht immer. 10 Minuten warm laufen, 10 Minuten schnell (Herzfrequenz bei 170 - 180), 10 Minuten auslaufen. 30 Minuten reichen also aus, um den Körper effektiv zu trainieren. Natürlich soll aber nicht jede Trainingseinheit so aussehen.

Wie sieht Dein Ernährungsplan aus?
Raab Produkte sind ein fester Bestandteil meiner täglichen Ernährung. Als Zutat für das morgendliche Müsli (Goji Beeren, Kraftprotz-Mischung), zum Backen von Brot oder Kuchen (Kürbiskern Protein) oder als Teil eines Smoothies (Gerstengras Pulver, Rote Beete Pulver) sowie im Kakao (Guarana) sind die Produkte vielseitig einsetzbar und bereichern meinen Speiseplan. Dabei habe ich festgestellt, dass die pflanzlichen Wirkstoffe der Produkte mir bei meiner Regeneration nach Wettkämpfen und harten Trainingseinheiten helfen. Aber auch im Alltag bin ich begeistert von der Wirkung. Kakao mit Guarana gemischt ergibt ein sehr leckeres Getränk, das es mit jedem Kaffee aufnehmen kann und dabei seine aufmunternde Wirkung auch nach Stunden nicht verliert. Als Backzutat verleihen die Proteinpulver dem Kuchen/Brot sehr feine nussige Geschmackszüge. Genauso experimentiere ich gern mit den Produkten und versuche, immer etwas Proteinpulver in meinen täglichen Smoothie zu mischen, um den Geschmack noch etwas zu "pimpen".

Wie viel Koffein nimmst Du täglich? Wie dosierst Du es, damit Du nicht in ein Leistungstief fällst?
Ich brauche jeden Morgen meinen Kaffee, ohne den geht bei mir nichts. Im Laufe des Tages kommen noch zwei oder drei Tassen hinzu, gern aber gelegentlich einen Kakao oder einen Matcha, die beide ebenso aufmunternde Substanzen enthalten. Ich achte darauf, dass ich nicht zu viel auf einmal trinke, sondern gut verteilt über den Tag aufnehme.

Was hältst Du von Carboloading?
Carboloading kann, muss aber nicht sinnvoll sein. Ich denke, dass eine normale und ausgewogene Ernährung ausreicht, um einen Wettkampf – zumindest bis zum Halbmarathon – ohne eine vorherige extreme Kohlenhydrataufnahme zu bestehen.

Hast Du unterschiedliche Ernährungsphasen? Hältst Du Dein Gewicht kontinuierlich oder reduzierst Du es in der Wettkampfphase?
Ich habe keine Ernährungsphasen, sondern achte meistens auf meine Ernährung. Das Gewicht geht in den Leistungsphasen aufgrund des vielen Trainings von allein nach unten.

Welche sind die wichtigsten Foods für Dich als Langstreckenläufer?
Ich stehe unheimlich auf Kartoffeln und Mangos. Während meines Trainings bin ich durch den Diabetes auf Energy-Gele angewiesen, die mein ständiger Begleiter sind. Und ich mag Smoothies in allen Varianten sehr gerne, egal ob Gemüse- und/oder Obstsmoothies.

Was hat sich in Deinem Leben durch den Sport geändert?
Ich fühle mich insgesamt in meinem Körper sehr wohl,  habe viele liebe Menschen kennengelernt und habe eine Menge Spaß.

Wie wirkt sich Sport auf Deine Blutzuckerwerte aus?
Das ist bei mir ein ganz wichtiges Thema und die Frage kann ich gar nicht eindeutig beantworten. Denn Trainingseinheiten wirken sich je nach Intensität, Dauer, Trainingszeit und Aufregung unterschiedlich auf die Blutzuckerwerte aus. Aber im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass der Sport meine Blutzuckerwerte positiv beeinflusst.

Worauf achtest Du bei Deiner Ernährung?
Ich ernähre mich seit vier Jahren vegan. Das bedeutet, dass ich keine tierischen Produkte zu mir nehme. Mit dieser Ernährungsform habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, gerade auch in sportlicher Hinsicht. Gefühlt haben sich meine Regenerationszeiten verkürzt, bin ich verletzungsunanfälliger geworden und weniger erkältet.

Vincent Hoyer

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