Patrick Haller

Patrick Haller, geb. 09.07.1997 Sportart: Radsport Lebensmotto:
„Von nichts kommt nichts!“
Erfolge
  • Deutscher Meister Mannschaftszeitfahren 2016
  • Teilnahme an 2 Weltmeisterschaften
  • Teilnahme an 2 Europameisterschaften
  • Trofeo Karlsberg (Weltcup Rundfahrt gewonnen) 2015
  • Deutscher Vizemeister Bahn Maddison 2015

Woher kommt die Leidenschaft für den Radsport?
Mein Vater war selbst Radprofi und hat mich in meiner Kindheit auch zum Radfahren gebracht. Im Laufe der Jahre hat sich das immer weiter entwickelt. Inzwischen ist es nun mehr als nur ein Hobby.

Warum hast Du mit Radfahren angefangen? War der Anfang einfach?
Weil ich es liebe, in der Natur Sport zu machen und mich mit anderen in Wettkämpfen zu messen.

Was ist am Radsport so gesund?
Man trainiert seine Ausdauer. Aber auch Koordinationstraining und Stabilisationstraining kommen dazu. Eigentlich trainiert man seinen ganzen Körper, wenn man den Sport so ausübt wie ich. Allgemein ist es natürlich auch gut für den Kopf, Sport an der frischen Luft zu machen.

Was empfiehlst Du Einsteigern?
Ich würde Einsteigern raten, sich langsam zu steigern. Das Wichtigste ist, dass man Spaß am Radfahren hat.

Welcher Wettkampf ist Dir warum am stärksten in Erinnerung geblieben?
Das war wohl 2015 als ich in Deutschland die Weltcup Rundfahrt der Junioren Trofeo Karlsberg in Deutschland gewinnen konnte.

Hast Du ein Vorbild?
Ja Tony Martin oder Marcel Kittel, zwei der momentan erfolgreichsten Profis aus Deutschland.

Nach meinen Trainingseinheiten, ist es wichtig die Speicher wieder zu füllen sowie die Regeneration der Muskeln und dem ganzen Körper so gut es geht zu fördern. Deshalb trinke ich nach dem Training gerne Proteinshakes.
Patrick Haller (Radfahrer)

Wie sieht Dein Training aus?
Ich trainiere ca. 15-25 Stunden die Woche. Die meiste Zeit auf dem Rad, dazu kommen noch Stabilationstrainings für den gesamten Körper, sowie Kraftraining im Winter.

Wie motivierst Du Dich fürs Training in schwächeren Phasen, wie überwindest Du den "inneren Schweinehund"?
Meistens damit, dass ich ja besser werden will. Das geht nur wenn man fleißig ist.

Wie sieht Dein Tag aus? Was machst Du außer Sport?
Meine Sportart ist sehr zeitintensiv. Ein normaler Tag sieht so aus: Ich stehe meistens um acht Uhr auf mache 30 Minuten Stabilisationstraining oder etwas Frühsport. Dann frühstücke ich in Ruhe - meistens ein Porridge mit Obst. Danach gibts Kaffee und gegen zehn Uhr gehe ich dann Trainieren für etwa zwei bis sechs Stunden. Nachmittags, nach dem Training, gibt es dann einen Smoothie oder Proteinshake, dazu Kohlenhydrate, je nach dem wie lange ich trainiert habe.  Wenn ich dann Freizeit habe, gehe ich entweder einen Kaffee trinken, treffe mich mit Freunden oder entspanne einfach mal daheim.

Wie entspannst Du nach einem Wettkampf?
Meistens haben wir einen Physio dabei. Bei der Massage ist es einfach sich zu entspannen. Sonst auch mal einfach im Bett liegen und Musik hören.

Wie sieht Dein Ernährungsplan aus?
Mein Lieblingsessen im Alltag:
Morgens: Porridge mit beispielsweise Obst und Nüssen
Mittags: Omlette mit Avocado, Salat dazu, oder Reis, Nudeln
Abends: Salat oder Gemüse
Proteine: Nach meinen Trainingseinheiten ist es wichtig, die Speicher wieder zu füllen sowie die Regeneration der Muskeln und des ganzen Körpers so gut es geht zu fördern. Deshalb trinke ich nach dem Training gerne Proteinshakes. Am liebsten mische ich dabei das Proteinpulver mit einer Banane in einem Mixer.
Mineralstoffe: Sowohl vor den Wettkämpfen als auch als normales Frühstück bevorzuge ich Porridge, da es leicht verdaulich und somit gut zu essen ist. Ich mache es meist mit Buchweizenflocken, Chiasamen, Leinsamen oder Gojibeeren. Dazu frisches Obst und die Mahlzeit ist perfekt.
Vitamine: Produkte wie das Hagebuttenpulver oder Gerstengraspulver verwende ich meist als Beimischung meiner Smoothies, da sie sehr geschmacksneutral sind und gute Inhaltsstoffe bieten.

Wie sieht Deine mentale Vorbereitung aus?
Ich schaue mir die Strecken an, die wir fahren müssen und bereite mich darauf vor. Dazu kommt der Wetterbericht, der bei uns eine große Rolle spielt. Dann höre ich gerne Musik in der Rennvorbereitung.

Woher schöpfst Du Kraft kurz vor der Übermüdung?
Wir bevorzugen in Wettkämpfen im Finale meistens Energiegels

Welche sind die wichtigsten Produkte beim Radsport?
Riegel, Bananen, Reisriegel, Energiegels und Kaffee.

Wie hat sich Dein Leben durch den Sport verändert?
Ich habe einen geregelten Alltag mit Training und Erholung, Ernährung und allem. Alles ist sehr geregelt, was mir aber so gefällt. Somit weiß ich was am Tag ansteht und lebe nicht einfach nur in den Tag hinein.

Hast Du unterschiedliche Ernährungsphasen? Hältst Du Dein Gewicht kontinuierlich oder reduzierst Du es in der Wettkampfphase?
Über den Winter, in dem wir keine Wettkämpfe haben, sondern nur Training, nimmt man meist etwas zu. Aber dies bewegt sich in einem Rahmen von eins bis fünf Kilo. Wenn es dann Richtung Rennsaison geht, schaut man, dass man wieder mehr Richtung Wettkampfgewicht kommt. Für die Saisonhöhepunkte sollte dann das Idealgewicht erreicht sein, um voll leistungsfähig sein zu können.

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