Julian und Philipp Häßner

Julian und Philipp Häßner, geb. 12.09.1997 Sportart:  Langstreckenlauf Lebensmotto:
„Wer aufhört, besser zu sein, wird irgendwann aufhören, gut zu sein“
Erfolge
  • Aufstellen der 10km-Bestzeit (P: 33:19min, J: 32:57min)
  • Gesamtsieg Philipp im Ilmkreis-Cup 2015 in der MJU20
  • Julian 2. Platz bei der Winterlaufserie 2016 Creuzburg
  • 1. und 2. bei zahlreichen Volksläufen 2015, 2016 und 2017
  • Philipp Streckenrekordhalter beim "Sandhasenlauf", "Bürgturmlauf Gotha" und "Rhädenlauf Obersuhl"
  • Aufstellen einer Halbmarathon-Bestzeit (P: 1:16:54min, J: 1:14:09min)

Woher kommt die Leidenschaft fürs Laufen? Wie und warum habt Ihr damit angefangen?
In der 9. Klasse wollten wir unsere Note im Schulsport über 1000 Meter verbessern. Dazu trainierten wir auf Ratschlag unseres Großvaters, der selbst ambitionierter Läufer war, auch längere Strecken, um die aerobe Ausdauer zu verbessern. Wir merkten nach und nach, wie die Leistung immer besser wurde. Bald folgte die erste Teilnahme bei einem Volkslauf.

War der Anfang einfach?
Auch für uns war der Anfang ein steiniger Weg. Philipp musste sich bemühen, im Schulsport auf der 1000 Meter-Strecke im Stadion die „5 Minuten-Marke“ zu unterbieten, während Julian mit Zeiten um vier Minuten gegen die Uhr kämpfte. Anfangs begannen wir mit kurzen Strecken zwischen drei und fünf Kilometern. Dabei legten wir zuallererst Streckenabschnitte mit Gehpausen zurück.

Was empfehlt Ihr Einsteigern?
Einsteiger sollten sich ein gut durchdachtes Trainingskonzept mit strukturierten Trainingsplan aufstellen. Dabei sollte der Körper sehr langsam an die Laufbelastungen herangeführt werden.
Viele Laufanfänger steigern das Laufpensum zu stark, sodass Überlastungserscheinungen nicht lange auf sich warten lassen. Zum Laufsport gehört aber noch mehr dazu, als lediglich seine Trainingsrunden zu drehen.
Viele Anfänger vernachlässigen ein sorgfältiges Abwärmprogramm, wie zum Beispiel Selbstmassagen mit der Blackroll oder gegebenfalls auch Kältebäder, welche dem Körper bei der Regeneration helfen.
Des Weiteren gehören auch Kraftübungen und Koordinationstraining sowie Dehnungseinheiten in den Trainingsplan.
Es ist besser, auf kurzen Strecken eine Grundschnelligkeit zu entwickeln und somit den Körper nicht mit übermäßig vielen Laufkilometern zu überlasten, als von „Null auf Hundert“ auf einen ersten Marathon hinzutrainieren.

Wie sieht Euer Training aus?
Wie trainieren variabel zwischen 60 und 120 Wochenkilometern. Der Kilometerumfang hängt von den anstehenden Wettkämpfen und Zielen ab.
Grundsätzlich besteht unser Training aus sechs Laufeinheiten. Dazu merken wir, dass es uns gut tut, wenn wir uns am Nachmittag nach der morgendlichen Laufen noch einmal für eine Stunde auf dem Ergometer die „Beine lockern“. Somit kommen also in der Woche noch sechs Ergometereinheiten dazu. Zudem machen wir am Abend abwechselnd zwischen 30 und 60 Minuten Dehnungs-, Kraft-, Mobilisations- und Koordinationseinheiten.
Nach jeder Laufeinheit nutzen wir für 15 Minuten die Blackroll, gekoppelt mit einem Kältebad in der Badewanne.

Trainiert Ihr immer zusammen oder auch manchmal getrennt? Wie unterstützt Ihr Euch gegenseitig?
Grundsätzlich trainieren wir bei jeder Trainingseinheit gemeinsam, außer einer von uns beiden ist durch Krankheit oder Verletzung daran gehindert.
Häufig trainieren wir auch zu dritt oder viert in Eisenach oder Erfurt in einer Gruppe, vor allem bei intensiven Einheiten.

Anhand von deutlich spürbaren Leistungssteigerungen sowohl körperlich als auch geistig, deuten die Produkte von Raab Vitalfood ohne Zweifel auf eine hohe Qualität hin.
Julian und Philipp Häßner (Langstreckenläufer)

Habt Ihr ein spezielles Workout?
Jeder von uns bevorzugt eine spezielle Trainingseinheit, die er ganz besonders mag. Julian liebt vor allem Fahrtenspiele, also Tempowechsel über unterschiedliche Längen. Philipp favoritisiert vor allem das Intervalltraining, ganz besonders vier Mal 2000 Meter oder zwei Mal 5000 Meter.

Wie motiviert Ihr Euch fürs Training in schwächeren Phasen bzw. wie überwindet Ihr den "inneren Schweinehund"?
Es hilft in diesen Situationen an seine Ziele zu denken. Auch sollte man das Gefühl nach der Trainingseinheit nicht vergessen. Julian freut sich vor allem auf das anschließende Frühstück, das nach dem Training umso größer ausfällt.

Bei wenig Zeit – welches Workout zum Nachmachen könnt Ihr empfehlen?
Eine sehr effektive Methode ist das Tabata-Training. Hier können gelegentlich vier Minuten genügen, um einen moderaten Dauerlauf über 90 Minuten zu ersetzen. Tabata beruht auf einem 20-10-Prinzip. Das heißt, 20 Sekunden Höchstbelastung und 10 Sekunden Pause. Die Höchstbelastung wird in Form von Kniehüben oder Seilspringen durchgeführt. Das 20-10-Prinzip umfasst acht bis zehn Wiederholungen.

Wie entspannt Ihr nach einem Wettkampf?
Nach dem Wettkampf bevorzugen wir meist einen schwarzen Kaffee mit MCT-Öl. Daneben versuchen wir, schnell an Aminosäuren für die strukturelle Regeneration zu kommen, beispielsweise in Form eines Proteinshakes. Wenn sich der Magen dann nach ein bis zwei Stunden beruhigt hat, kommen energiereiche Lebensmittel zum Einsatz. Hier kommen vor allem Rohmilchprodukte, unter anderem ein riesiges Stück Bergkäse oder Le Gruyére, zum Einsatz. Daneben wenden wir die angesprochenen Regenerationsmaßnahmen an.

Wie sieht Euer Tag aus? Was macht Ihr außer Sport?
Neben dem Sport gehen wir unserer Arbeit nach. Dies ist derzeit die Arbeit im Einzelhandel als Verkäufer am Vormittag nach dem Training und am Nachmittag als Nachhilfelehrer bei der Schülerhilfe. Damit ist der Tag meistens schon komplett ausgefüllt. Im Oktober 2017 wollen wir mit dem Studium der Ernährungswissenschaften beginnen.

Wie sieht Euer Ernährungsplan aus?
Wir ernähren uns nach der F-AS-T-Formel von Dr. Feil. Dabei handelt es sich um eine kohlenhydratreduzierte Ernährungsform, um den eigenen Fettstoffwechsel zu trainieren. Kohlenhydrate werden in der Ernährung zugunsten der Fette reduziert.
Daneben wählen wir ausschließlich Rohmilchprodukte anstelle von pasteurisierten und homogenisierten Milchprodukten.
Unsere Ernährung umfasst täglich Fleisch und Fisch, in Kombination mit sehr viel Gemüse. Obst macht dagegen nur einen kleinen Teil aus.
Zudem ist diese Ernährungsform antientzündlich, was auch bedeutet, dass Zusatzstoffe oder gepökelte Wurstwaren gemieden werden. Stattdessen kommt Weidefleisch aus artgerechter Haltung zum Einsatz.

Habt Ihr unterschiedliche Ernährungsphasen?
Wenn wir intensiv trainieren, erhöhen wir den Kohlenhydratanteil. Hier greifen wir auf komplexe Kohlenhydrate ohne Gluten und Zucker zurück.

Welche sind die wichtigsten Produkte für Euch als Läufer?
Für uns sind vor allem die Detox-Produkte von Raab Vitalfood für grüne Smoothies absolut wichtig. Daneben haben die hochwertigen pflanzlichen Proteine eine sehr große Bedeutung. An Lebensmitteln sind es vor allem Rohmilchprodukte, sämtliche Gemüsesorten, Wildlachs und Weidetierfleisch.

Was hat sich in Eurem Leben durch den Sport geändert?
Unser Leben hat sich durch unseren Leistungssport sehr verändert. Wir haben sehr viele Sportler kennengelernt. Im Alltag ist das Thema Sport ein sehr wichtiges Gesprächsthema. Dennoch gehen wir auch anderen Interessen nach, sei es sich privat zu treffen oder Wissen anzueignen. Unser Alltag ist dabei sehr breit gefächert.

Welche sind Eure Lieblingsprodukte?
Lupinenprotein – sehr gutes Aminosäurenprofil, geschmacklich sowohl für Süßspeisen als auch herzhafte Gerichte
Rote Bete Pulver – optimale Quelle für Folsäureversorgung, reich an sekundären Pflanzenstoffen
Superfood Mischung Kopfkünstler - für optimale geistige Leistungen
Stevia Extrakt – Zuckerersatz und Alternative zu synthetischen Süßstoffen, insulinunabhängige Verstoffwechselung
Sesam-Protein - hochwertige pflanzliche Proteinquelle, Magnesium- und Kupferlieferant, verleiht Speisen typisch nussigen Geschmack
Goji-Beeren - Vitamin-C-Quelle zur besseren Eisenaufnahme

Julians und Philipps Lieblingsprodukte



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