Felix Maly

Felix Maly, geb. 03.05.1994 Sportart: Eisschnelllauf | Disziplin: 5.000 m, 10.000 m und Massenstart Lebensmotto:
„Maximaler Einsatz, maximaler Erfolg!“
Erfolge
  • 8 x Deutscher Juniorenmeister, 2. Platz Juniorenweltcup
  • Deutscher Meister 2016 über 10.000m (Männerbereich)
  • 2. Platz Deutsche Mehrkampfmeisterschaft 2016
  • 9. Platz Massenstart Weltcup
  • U23 Weltcupsieger 3.000m, Weltcupsieger Massenstart
  • Deutscher Mehrkampfmeister 2017
  • Ziel: Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018

Warum ist Eisschnelllauf Deine Leidenschaft? Warum hast Du damit angefangen?
Ich liebe die Geschwindigkeit auf dem Eis. Eisschnelllauf verbindet Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Präzision auf einer millimeterbreiten Kufe. Das ist einfach faszinierend. Angefangen habe ich in der 3. Klasse, nachdem mich meine Eltern mal zum Training geschickt haben. Schließlich haben meine Eltern auch beide in ihrer Jugend Eisschnelllauf gemacht.

Was empfiehlst Du Einsteigern?
Geduldig bleiben und nicht gleich verzweifeln. Es kann Jahre dauern bis man die optimale Technik erlernt, um sich so schnell wie möglich auf dem Eis fortzubewegen. Besonders hilfreich ist das Trainieren der allgemeinen Kraftfähigkeiten und Körperstabilität. Bevor man sich an den eher unstabilen Klappschlittschuh herantraut, sollte man sich mit Eishockey-Schlittschuhen wirklich gut auf dem Eis bewegen können.

Was war der Höhepunkt Deiner bisherigen Karriere?
Mein bisheriger Höhepunkt war die Mehrkampf-WM Anfang März 2017. Es war meine erste WM und die Atmosphäre in der Halle in Hamar (Norwegen) hat mich überwältigt. Ich bin noch nie vor so vielen Menschen gelaufen. Meine Ergebnisse waren leider nicht wie erwünscht, es war dennoch eine unglaubliche Erfahrung und macht Lust auf mehr.

Wie sieht Dein Training aus?
Beim Eisschnelllauf hat man den Vorteil, dass das Training nie langweilig wird, weil unser Training sehr vielseitig ist. Im Sommer sind das Rennrad (über 8.000km im Jahr) und die Inline-Skates die wichtigsten Trainingsmittel. Außerdem stehen Athletiktraining und zweimal in der Woche Krafttraining auf dem Plan.

Legst Du Wert auf Schnellkraft oder auf Ausdauerleistung?
Da ich Langstreckler bin (5.000m und 10.000m), liegt mein Fokus natürlich überwiegend auf der Ausdauerleistung. Die Ausdauer kann man auch eher trainieren als die Schnelligkeit. Wenn man nicht die entsprechenden muskulären Voraussetzungen hat, kann man leider kein Sprinter werden. Die Ausdauer kann man mit viel Training jedoch erheblich verbessern. Nichtsdestotrotz ist die Schnellkraft auch für mich eine wichtige Zubringerleistung um mich auf dem Eis optimal zu bewegen.

Seitdem ich Superfoods benutze, erhole ich mich schneller vom Training und bin leistungsfähiger.
Felix Maly (Eisschnellläufer)

Wie bereitest Du Dich auf die Olympischen Spiele vor?
Ab April beginnt die Vorbereitung auf die olympische Saison und ich werde mich von Anfang an zusammen mit der Nationalmannschaft vorbereiten. Es sind einige Trainingslager geplant, unter anderem werden wir auch im Sommer insgesamt vier Wochen auf dem Eis verbringen. Um das alles realisieren zu können, bedarf es bei jedem Training 100% Konzentration. Um das gewährleisten zu können, setze ich dieses Jahr meine Ausbildung in der Sportfördergruppe der Thüringer Landespolizei aus. Es ist großartig zu sehen, dass der Leistungssport so unterstützt wird. Im nächsten Jahr widme ich dafür meine ganze Aufmerksamkeit der Beendigung meiner Ausbildung.

Was ist Dein Ziel für die Olympischen Spiele?
Zunächst einmal will ich mich für die Spiele qualifizieren und dann nehme ich mir das nächste Ziel vor.

Wie entspannst Du nach einem Wettkampf?
Egal wie gut oder schlecht ein Wettkampf war, wenn man so schnell wie möglich wieder fit sein will, muss man sich richtig nachbereiten. Das heißt, nochmal mindestens 30 Minuten aufs Ergometer oder Fahrrad und ausreichend Dehnung. Aber ebenso wichtig ist die richtige und schnelle Energiezufuhr nach dem Wettkampf. Meine Favoriten sind die Superfoodmischungen von Raab Vitalfood in einem leckeren Smoothie. Auf Wettkampfreisen habe ich immer einen kleinen Mixer dabei, um mir überall Smoothies zu mixen.

Wie sieht Dein Ernährungsplan aus?
Die Bio Chia Samen sowie das Bio Hagebuttenpulver verwende ich jeden Tag in meinem morgendlichen Müsli. Jeweils ein Teelöffel hilft für einen guten Start in den Tag. Das Frühstück ist für mich besonders wichtig, da der Körper vor dem ersten Training mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden muss und so sind besonders die Chiasamen kaum noch wegzudenken. Die Superfoodmischung rot und Energiebündel nehme ich auch ausschließlich vor dem Sport, um dem Körper die für das Training benötigte Energie zu liefern. Seitdem ich Superfoods benutze, erhole ich mich schneller vom Training und bin leistungsfähiger.

Wie verknüpfst Du Training mit Ernährung?
Zusammen mit meiner Ernährungsberaterin Annemarie Stein von Vivo-flow haben wir ein Konzept erarbeitet, wann welches Superfood am effektivsten ist. So nehme ich zum Beispiel die Superfoodmischung gelb und Superfoodmischung grün gern nach dem Krafttraining (2 x pro Woche). Jeweils einen Teelöffel in den Smoothie gemixt und schon werden die Speicher im Körper wieder aufgefüllt und der Körper regeneriert schneller und effektiver.

Verrätst Du Deinen Ernährungsplan mit Superfoods? Welche Produkte sind am Wichtigsten für die Vorbereitung für die Olympischen Spiele?
Ich würde nicht sagen, dass ein Superfood wichtiger ist als ein anderes. Es kommt immer darauf an, was man in der jeweiligen Situation mit den Superfoods erreichen will. Unmittelbar vor einem Wettkampf schwöre ich auf Guarana, das hilft mir dabei auch wirklich alles aus mir herauszuholen. Nach dem Krafttraining hingegen nehme ich die Superfoodmischung Kraftprotz. Jedes Superfood hat seine ganz eigene Funktion in der jeweiligen Trainingsphase. Das Curcuma Pulver verwende ich zum Beispiel oft beim Kochen einer „Gemüsepfanne“, einfach weil es mir schmeckt.

Hast Du unterschiedliche Ernährungsphasen? Hältst Du Dein Gewicht kontinuierlich oder reduzierst Du es in der Wettkampfphase?
Unterschiedliche Ernährungsphasen habe ich nicht wirklich. Allerdings esse ich in der Wettkampfsaison noch etwas bewusster als in den Wochen der Sommervorbereitung. Das liegt aber vermutlich auch daran, dass ich auf Wettkampfreisen etwas eingeschränkter bin als in meiner Küche zu Hause. Leider kann ich in den wenigsten Hotels selbst kochen, bzw. ist die vegane Auswahl an Gerichten oft eher klein, sodass ich mir schon so gut es geht Lebensmittel von zu Hause  mitnehme. Mein Gewicht bleibt weitestgehend konstant. Nur bei mehreren Wettkämpfen hintereinander nehme ich ein bisschen ab. Das verlorene Gewicht ist aber eine Woche später wieder drauf.

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