Claudia Grammelspacher

Claudia Grammelspacher
Claudia Grammelspacher, geb. 01.06.1971 Sportart: Kickboxen, Boxen, Jiu Jitsu und Power Drills Lebensmotto:
„…einfach leben…“ 
Claudia Grammelspacher
Erfolge
  • 3 x Weltmeisterin Kickboxen VK -55kg, LK -55kg, 2015 WKU
  • 1 x Weltmeisterin Kickboxen VK -50kg 2014 WKU
  • 1 x Profi WM Weltmeisterin Kickboxen VK -55kg 2011 WKF
  • 1 x Profi Europameisterin Kickboxen VK -55kg  2011 WKA
  • 1 x Weltmeister Kickboxen LK Veteranen -60kg 2010 WKA
  • 2 x Weltmeisterin Kickboxen VK -55 kg 2009 WKA
  • Profi Europameisterin Kickboxen

Woher kommt die Leidenschaft fürs Kickboxen?
Ich habe schon immer Sport getrieben, als Kind Leichtathletik, als Jugendliche habe ich Jazztanz gemacht und mit 21 kam ich zufällig zum Jiu Jitsu, welches meine große Leidenschaft wurde. Durch einen späteren Vereinswechsel hatte ich im neuen Club auch die Möglichkeit Kickboxen auszuprobieren. So kam ich mit 33 dann zum Kickboxen, welches ich mit Boxen kombinierte.

Seit wie vielen Jahren trainierst Du? Wie und warum hast Du angefangen? War der Anfang einfach?
Wie gesagt, kam ich mit 21 zum Jiu Jitsu und mit 33 zum Kickboxen und Boxen. Kampfsport hat mir sofort gefallen, er ist vielseitig und man kann sich auspowern. Da ich schon immer einen großen Bewegungsdrang habe, fiel mir das Erlernen der Techniken nicht so schwer, wobei man sich natürlich ständig verbessert.

Hast Du ein Vorbild?
Ja und Nein, also keine bestimmte Person, aber jeden, der sein Ziel verfolgt und sich nicht unterkriegen lässt. Ich bewundere Menschen mit Behinderung, die Leistungssport betreiben.

Was empfiehlst Du Einsteigern?
Das wichtigste ist, dass einem der Sport Spaß macht und jeder sein persönliches Ziel dabei hat. Die wenigsten möchten Wettkämpfe machen, viele trainieren weil sie fit werden oder bleiben möchten.

Wie siehst Du das Image von Kampfsportarten?
Das hat sich zum Glück schon längst verbessert. Vom dunklen Keller, wo man nur Schlägern lernt, ist zum Glück Schnee von gestern. Auch der Frauenanteil wird immer größer.

Welcher Wettkampf ist Dir am stärksten in Erinnerung geblieben und warum?
Das ist nicht nur einer. Einerseits ist da ganz klar mein Profi-WM-Titel in Frankreich gegen einen Französin. So etwas ist so gut wie unmöglich zu gewinnen. Auch wollten die Veranstalter mich betrügen, indem sie meiner Gegnerin (der Frau des Veranstalters) kleinere Boxhandschuhe gegeben haben. Das heißt, es tut mehr weh! Wir haben es aber vor dem Kampf bemerkt und sie musste andere Handschuhe anziehen. So was hatte ich noch nie erlebt. Für mich war klar, nach Punkten kann ich nicht gewinnen, weil die Punktrichter das Nötige dazu tun würden. Umso überraschter war ich, als nach zehn Runden mein Arm in die Höhe gehoben wurde. Das war unglaublich!
Ein anderes Highligt sind natürlich meine letzten drei Goldmedaillen bei der Amateur-Weltmeisterschaft in Spanien 2015. Hier konnte ich mich in allen drei Klassen durchsetzen und holte drei mal Platz 1. Das ist mir noch nie gelungen!
Genauso gab es aber auch einen unvergesslichen Kampf in Frankreich, bei dem ich gleich zu Beginn einen Kick an den Kopf bekommen habe und von da an „stehend K.O.“ war.
Ich habe drei Runden gekämpft und nach dem Kampf zu meinem Trainer gesagt: "Wo bin ich überhaupt?" Ich habe bis heute keinerlei Erinnerungen an den Kampf.

Ich selbst finde die Superfood Mischungen, Kopfkünstler, Kraftprotz und Energiebündel genial. So hat man viel Abwechslung, obwohl man keine zehn verschiedenen Dosen hat und braucht nicht selber mischen.
Claudia Grammelspacher

Wie entspannst Du nach einem Wettkampf?
Das kommt drauf an, ob ich gewonnen oder verloren habe, ob ich zufrieden mit meiner Leistung war, oder nicht. Also ganz unterschiedlich.

Was machst Du zu Regeneration?
In der Wettkampfzeit gönne ich mir ab und an eine Massage.

Wie sieht Dein Training aus?
Auch hier kommt es auf die Trainingsphase an. Im normalen Bereich, sprich, wenn ich keine Meisterschaften habe, trainiere ich ca. vier mal pro Woche. In der Wettkampfphase oft zwei mal täglich und dann auch nach Plan.

Hast Du unterschiedliche Ernährungsphasen? Hältst Du Dein Gewicht kontinuierlich oder reduzierst Du es in der Wettkampfphase?
In der Wettkampfphase nehme ich mehr Proteine zu mir, aber ansonsten ändere ich nicht viel. Ich ernähre mich auch sonst sehr gesund und vielseitig. Zum Glück habe ich immer mein Kampfgewicht, sodass ich nicht abnehmen brauche. Im Kickboxen gibt es die Klassen immer in Fünf-Kilo-Schritten, und ich habe meist 54 kg (Die Kasse geht von 50-55). Unter 50 gehe ich nicht. Das wäre mir zu viel und da gibt es auch kaum Gegnerinnen.


Wie oft wiegst Du Dich?
Circa zwei bis drei mal pro Woche.

Warum ernährst Du Dich vegan?
Aus Tierliebe. Ich kann und möchte es nicht verantworten, das Tiere für mich leiden. Was hier passiert, ist unglaublich grausam. Auch habe ich meine Leistung dadurch verbessern können. Ich würde es aber auch machen, wenn es nicht so gesund wäre.

Wie sieht Dein Ernährungsplan aus?
Zum Frühstück gibt es bei mir immer einen großen Obstsalat mir allen möglichen Superfoods von Raab Vitalfood. Ich wechsle die Produkte dabei ab, aber Chia und Goji sind immer dabei. Auch die verschiedenen Protein Mischungen haben ihren festen Platz. Des Weiteren auch Acai, Moringa, Chlorella, Maca und Guarana.
So starte ich super fit in den Tag und bin kerngesund. Meine Blutwerte sind bestens. Wenn ich mittags Salat esse, was ziemlich oft vorkommt, streue ich auch das ein oder andere davon in die Salatsauce, so habe ich alle Power-Zutaten für viel Energie und meine Gesundheit. Mein Mann kocht bei uns immer. Es gibt bei uns sehr viel Gemüse, oft mit Kurkuma und Curry, was zu meinen Lieblingsessen zählt.

Welche Foods sind besonders wichtig bei intensiven Sportarten wie Kickboxen?
Ich denke, die Proteinmischung „Kraftprotz“ ist genau das Richtige.

Claudia Grammelspacher

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