Lupinenmehl aus der Süßlupine

Lupinen Pflanze

Wer seine Ernährung umstellen möchte und versucht, weniger tierische, dafür mehr pflanzliche Lebensmittel in seine Mahlzeiten einzubauen, der stolpert früher oder später über Soja-Produkte. Stichworte wie Gentechnik, Regenwaldrohdung oder der aus Übersee exportierte Hauptanteil können so manch einen Verbraucher abschrecken, für den Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein keine leeren Füllwörter sind. Deshalb kommen immer mehr Menschen auf den Lupinen-Geschmack.

Hülsenfrucht aus dem Mittelmeerraum

Die Lupine ist eine Alternative, die aus Europa stammt – genauer gesagt aus dem Mittelmeerraum. Bereits in der Antike haben die Ägypter und Griechen die Samen der Lupine als Grundnahrungsmittel genutzt. Ihre Verbreitung ist im Laufe der Zeit immer weiter gen Norden vorangeschritten und hat Einzug in unsere mitteleuropäische Flora gefunden. Lupinen gehören zu den sogenannten Leguminosen, besser bekannt als Hülsenfrüchtler. Von Natur aus enthalten Lupinensamen auch Bitterstoffe und giftige Alkaloide. Diese konnten aber bereits Anfang des 20. Jahrhunderts herausgezüchtet werden und die Lupinenbohnen ohne Bedenken verspeist werden. Um Vergiftungen zu vermeiden sollte aber trotzdem niemand die Samen wilder Lupinenpflanzen einfach so essen.

Die Samen der blauen, der weißen und der gelben Süßlupine sind als Nahrungsmittel bekannt und besonders aufgrund ihrer Nährwertzusammensetzung eine wirkliche Alternative zur Sojabohne. Mit über 40 % Eiweißanteil sind sie proteinreicher als Sojabohnen und besitzen zudem einen deutlich niedrigeren Fettgehalt. Außerdem sind sie reich an Mineralien und Ballaststoffen und enthalten alle wichtigen Aminosäuren.

Lupinen-Waffeln

Backen mit Lupinenmehl

Gemahlen ergeben die Lupinenbohnen ein tolles Lupinenmehl, das in Brot und Teigwaren verwendet werden kann. Hierfür werden die Bohnen Dampf ausgesetzt wodurch sie sich besser schälen lassen. Somit werden auch die restlichen Bitterstoffe entfernt. Backwaren erhalten durch den Einsatz von Lupinenmehl eine leicht gelbe Färbung und verleihen ein feines nussiges Aroma. Außerdem reicht ihr natürlicher Fettanteil meist zur Bindung des Teiges. Dies macht das Lupinenmehl besonders attraktiv für Veganer, da sich somit auch Eier einsparen lassen können.

Das Raab Vitalfood Lupinen Protein Pulver ist ideal für Vegetarier, Veganer und Flexitarier geeignet – besonders wenn sie unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, da Lupinen von Natur aus glutenfrei sind. Mit dem Pulver kann man all seinen Broten und Gebäckstücken eine extra Portion Eiweiß zufügen und gut ein Viertel des Mehls einsparen. Natürlich kann es auch auf klassische Weise in Milch, Sojadrink, Smoothie oder Saft eingerührt werden, um den Körper mit Proteinen zu versorgen. Die Raab Bio Lupinensuppe muss nur in etwas Wasser aufgekocht werden und schon ergeben die ausgesuchten Gewürze zusammen mit dem Lupinenprotein eine delikate und eiweißreiche Suppe. Die Lupine und vor allem deren Bohnen beweist, dass es bei einer Umstellung von Fleisch zu pflanzlichen Lebensmitteln, deutlich mehrere Alternativen gibt als Sojaprodukte, die sowohl nährstoffreich als auch schmackhaft sind. 

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